Donnerstag, 9. Februar 2012

Abschied von Stewart Island


Der letzte Tag – kommt immer schneller, als man denkt! Nach dem späten Kiwi-Watching war ich doch ganz schön müde und so brachen wir erst am Mittag zu einer letzten kleinen Wanderung auf – zum Leuchtturm. Unsere Gastgeberin brachte uns etwas unwillig die 3 km zum Ausgangspunkt des Tracks, aber die Straßen entlang zu traben, macht nicht wirklich Spass. Ist man erst auf dem Wanderweg, läuft es sich wie von selbst – nur das unser Freund Gerd bei seiner empfindlichen Kopfhaut immer den Sonnenschutz vergisst....!
Mäh-Mäh - Mäh

Spektakulär, wäre der Nebel nicht....

Der Leuchtturm war nicht sonderlich spektakulär, die Aussicht wäre es bestimmt gewesen, wenn sich der Nebel etwas früher verzogen hätte. Aber auch so hat es Spass gemacht, die verschlungenen Wege zu gehen.  Wir trafen eine junge Frau, die für eine private Organisation die Rattenfallen auf der Insel kontrolliert. Es schleichen sich doch immer wieder Exemplare ein, die schnell bekämpft werden müssen, um die heimische Flora und Fauna nicht zu zerstören. 
Rattenfalle


Zum Glück nahm uns dieselbe Frau auf dem Rückweg wieder ein Stück mit dem Auto mit und wir mussten keine 3 km Pflastertreten!

Dienstag, 7. Februar 2012

Kiwi watching

Jetzt habe ich es doch geschafft, Kiwis in freier Natur zu beobachten. Ziemlich spontan habe ich eine Tour mitgemacht, die abends losging - zunächst mit dem Schiff in eine abgelegene Bucht und dann durch den Busch und an den Strand. Es war ein wunderbarer Abend mit spektakulärem Sonnenuntergang und ebenso spektakulären Vollmond. Auf unserem Weg begegneten uns nicht nur einige Delfine, sondern auch ein Gelbaugenpinguin und einige kleine blaue Pinguine, die auf dem Weg zu Küste waren.




Die beiden Kiwis, die wir schließlich gesehen haben, waren weibliche brown-spottet Stewart Island Exemplare. Hier  auf Stewart Island gibt es ca. 20000 Kiwis - dank einer recht erfolgreichen Bekämpfung der Opossums, Wiesel, Frettchen und Ratten gilt die Spezies nicht als gefährdet.


Im Gegensatz zu den Festland-Kiwis bebrüten die Kiwis hier über 90 Tage gemeinsam ein riesiges Ei und wenn das Küken schlüpft, lebt es noch 2 Jahre lang bei der Familie. Die Weibchen sind größer als die Männchen und haben auch einen deutlich längeren Schnabel, der leicht gebogen ist. Sie können mit ihrem ausgezeichneten Riechorgan bis zu 15 unter der Erde befindliche Nahrung aufspüren. Vögel sind es eigentlich nicht - es fehlen selbst die die Ansätze von Brustmuskulatur, die für einen Flügelschlag nötig wäre und die Knochen sind sehr solide aufgebaut, wie bei uns. Kräftige Beine mit ebensolchen Krallenfüßen helfen, das Territorium zu verteidigen und die Ratten abzuwehren, die noch nicht erwischt wurden!

Montag, 6. Februar 2012

Waitangi Day




Wild entschlossen

Gerd mit Sonnenschutz

Der Waitangi Day ist Neuseelands höchster Feiertag, an diesem Tag haben die Maori einen grundlegenden Vertrag mit den Pakeha geschlossen, der die Beziehungen dieser beiden Völker einigermaßen geregelt hat. Traditionell wird an diesem Tag Rugby zwischen den Maori und Pakeha Mannschaften gespielt....Auch hier auf Stewart Island wird diese Tradition gepflegt und wir haben ein bisschen zugeschaut. Wie wohl jedes Jahr haben die Maori auch dieses Jahr gewonnen!

Ulva Island

New Zealand Woodpidgeon

Robin


Saddleback

Peter, Gerd und Konrad

Brown Creeper

Owl
Mit Peter von Sailsashore  haben wir einen wunderbaren Ausflug auf die kleine Insel Ulva Island gemacht. Es war eine unglaubliche Arbeit, dieses Inselchen frei von Säugetieren zu machen. Peter hatte an dieser Arbeit maßgeblichen Anteil - sie mussten die Ratten vergiften und auch das Rotwild, was hier eingeführt wurde. Inzwischen haben sie alle Säugetiere ausgerottet und versuchen, die endemische Flora und Fauna zu erhalten. Wir haben einige Exemplare der Vogelwelt sehen können: Saddleback, Robin, Brown Creeper, Bellbird....
Und auch seltene Orchideen konnten wir bewundern!

Samstag, 4. Februar 2012

3.Tag Stewart Island

Leider hat sich das strahlende Wetter schon wieder verabschiedet und wir haben nur einen kleinen Spaziergang zum Observation Rock gemacht. Aber ich habe für heute einen Ausflug nach Ulva Island gebucht, da hoffe ich dann auf mehr Fotos von Vögeln...
Halfmoon Bay von Oban


Blick vom Observation Rock

Donnerstag, 2. Februar 2012

Stewart Island

Noch eine Nacht trennte uns von der Überfahrt nach Stewart Island - inzwischen ist Freund Gerd in Invercargill zu uns gestoßen und zusammen sind wir von Bluff aus mit dem Katamaran übergesetzt.Wie immer hatten Konrad und ich mit Übelkeit zu kämpfen, die Bilder die Gerd von uns gemacht hat , zeigen uns grünlich -gelb und ich verzichte auf Veröffentlichung! Aber nun sind wir auf dieser wunderschönen Insel gelandet und nachdem es gestern empfindlich kalt war, haben wir heute Sonnenschein und wollen einen ersten Rundgang starten.
Unser Blick aus dem Fenster

Waldtaube auf dem Balkon 
Unser B+B ist sehr schön mit wunderbarem Blick auf die Halfmoon-Bay und wir genießen den Luxus eines gemachten Betts.
2.Tag
Wie versprochen schien die Sonne heute- und ich habe die Männer zum Wandern verurteilt...Es gibt eine Halbinsel, die wir zu Fuß umrundet haben. Auf dem Rückweg wurde der Weg schon etwas beschwerlich und wir waren froh, dass uns die nette Frau von den Helikopter - Rundflügen die letzten 2 km mit dem Minibus mitgenommen hat!
Abends bekamen wir Besuch von einigen Papageien auf dem Balkon - ich hatte Mandeln da und die Vögel hatten keine Scheu, selbst an meinen Ohrläppchen zu knabbern....











In den Catlins

Weiter geht es Richtung Invercargill - durch die Catlins. Dieser Teil der Südinsel ist noch nicht so im Zentrum des touristischen Interesses, aber auch wunderschön. Mit native Woods und Wasserfällen, die wir schon auf unserer ersten Reise bewundern durften. Unser Campingplatz liegt direkt an einem Meeresarm und bei Ebbe konnten wir wieder diverse Vögel beobachten, zu schön!
Horseshoe und Matai-Wasserfall

Küste Catlins


Versponnen...

Straße durch die Catlins

Spoonbill

Wattvogel - Viro wird wissen,welcher...