Sonntag, 25. März 2012

Auckland Domain

Diesmal wollten wir von Auckland ein wenig mehr sehen, als vor 4 Jahren und ein wirklich schöner Fleck in der City ist die Auckland Domain. Ein Stadtpark mit großem Museum und zwei Gewächshäusern. Das Museum kann mit Te Papa nicht konkurrieren, hatte aber durchaus einige Zeugnisse von maorischer Kunstfertigkeit zu bieten und auch einige Portraits dort haben mir gut gefallen.
In den Gewächshäusern gab es Gemüse zu bewundern, aber auch eine große Wasserpflanze, auf deren Blatt sogar ein Säugling nicht untergehen würde. Die Sonne war wieder herausgekommen und das muss man ausnutzen!
Eingangshalle Museum Auckland
Auckland Domain Museum



Unterseite Blatt




Konrad in der Blumenpracht...

Samstag, 24. März 2012

Whangarei

Es gibt gerade Dauerregen, was uns aber nicht davon abgehalten hat, für zwei Tage nach Whangarei raufzufahren. Ein Trip von 3 Stunden, zu Agnes und Mark, die in Whangarei Heads wohnen und seit November in Whangarei ein Café und Deli aufgemacht haben " La Familia " Sie betreiben es gemeinsam mit Lilli - der Tochter von Agnes und Gerd, sowie Matt, Lilli´s Partner. Morgens um 4 Uhr fährt Mark schon die 30 km in die Stadt rein, um das Brot zu backen. sie stellen fast alles selbst her, was sie verkaufen und haben sich so schon ein richtiges Stammpublikum erobert. Aber es ist natürlich sehr arbeitsintensiv und die vier sind froh, dass sie inzwischen die Arbeit so aufgeteilt haben, dass es nicht mehr für alle eine 80 Stunden-Woche ist.


Agnes

Lilli

In der Mitte Mark und Matt

Es blieb dann aber bei einem Kurzbesuch von Konrad und mir, das Wetter war einfach zu schlecht...

Samstag, 17. März 2012

Tiritiri Matangi

Um dieses offene Schutzgebiet zu erreichen, mussten wir sehr früh aufstehen....und uns dann durch einen unglaublichen Stadtverkehr zum Quay No.4 in Auckland quälen. So gerade haben wir es geschafft vor 9:00 da zu sein und waren froh, uns im Kreise vieler Gleichgesonnener an Deck wiederzufinden. Nach ca. 90 Minuten landeten wir auf Tiritiri Matangi, einem Schutzgebiet, was 1984 seinen Anfang nahm. Vorher war diese Insel 50 Jahre extensiv bewirtschaftet worden und in diesem Zug fast völlig abgeholzt. Nur kleine Reste des einheimischen Waldes hatten überlebt. Nachdem der Leuchtturm auf Automatik umgestellt worden war und der Vertrag mit dem Bauern ausgelaufen, sattelte der Leuchtturmwärter um auf Ranger und begann, von den verbliebenen Bäumen Samen zu nehmen und dann mit der Unterstützung von vielen freiwilligen Helfern in einem Zeitraum von 10 Jahren insgesamt 250000 Bäume zu pflanzen. Zum Glück war die Insel schon frei von Wieseln, Opossums, Iltissen und Igeln - nur die Ratten mussten in einer Giftaktion vernichtet werden, um damit die Voraussetzung für die Ansiedlung von gefährdeten Vögeln zu schaffen.
Inzwischen ist der Wald schon sehr schön nachgewachsen und es ist toll, inmitten von unglaublichem Vogelgezwitscher durch den Busch zu wandern!
Vogel-Leckerbissen

Blick aufs Meer

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Old Ferry Building

Katamaran

Raewyn - unser InselGuide

Hobbs-Beach


Greg, das gefrässige Takahe

Immer auf der Suche nach neuen Horizonten!

Auckland

Im Hardware Cafe
Von Coromandel aus sind wir auf direktem Weg nach Auckland gefahren, zu unserem Freund Gerd. 5 Tage schönes Wetter, Heimkino, zusammen kochen und im Hardware Café diverse Getränke schlürfen, so haben wir es uns gut gehen lassen. Und zwischendurch noch einen Geburtstagsbesuch bei Jack, Gerds Freund, der dieser Tage seinen 87igsten gefeiert hat...

St.Patricks Day in Titirangi

Jack - Gerd - Linda

Immer online

Blick aufs Deck

Dienstag, 13. März 2012

Coromandel

Blick von Jill´s Haus
 Nach einer unglaublichen Regennacht auf dem Campingplatz Kuoatuna - der Creek ist übergelaufen - habe ich versucht, beim Kauri-Trust anzurufen, weil ich doch gern meine Bäumchen angucken wollte, die ich 2008 gespendet habe. Barbara vermittelte mir den Kontakt mit Jill, einer Trustee, die ganz in der Nähe wohnte und uns sicherlich zu den Anpflanzungen führen würde. Jill Kaeppili entpuppte sich als eine sehr patente Frau, die Schweizer Vorfahren hat und mit ihrem schweizerischen Ex-Mann 14 Jahre dort gewohnt hat. so konnte sie sich auch wunderbar mit Konrad verständigen und führte uns an ihrem Grundstück vorbei in den Wald, wo die Foundation die Bäumchen angepflanzt hat. Jedes einzelne Pflänzchen wird gehegt und gepflegt und nun muss auch noch darauf geachtet werden, dass keine schädlichen Pilze oder andere Verunreinigungen vom Northland hereingetragen werden, weil dort die Kauribäume nach und nach absterben und man weiß noch nicht, woran das liegt....Es wäre ja eine Katastrophe, wenn diese wunderbaren Bäume aussterben würden!
Coromandel

Jill Kaeppili, Konrad und der treue Hund

Etwas besonderes - Kaurisamen auf einem 18-jährigen Baum

Jede Kauri hat eine andere Färbung


Kauri und ich

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Samstag, 10. März 2012

Waihi Beach

Allmählich nähern wir uns Auckland, der größten Stadt Neuseelands. Der Weg dahin führt uns über die Coromandel Halbinsel, wo ich mir gern die Kauri-Bäumchen anschauen möchte, die ich zu meinem 50igsten gespendet habe. Wir verschnaufen zunächst in Waihi-Beach, ein wunderschöner Campingplatz direkt am Ozean und da es im Moment auch trocken und nicht kalt ist, können wir das auch genießen. Natürlich hat - wie immer - jedes Paradies eine Trübung am Horizont...in unserem Fall der Hausbesitzer , der direkt nebenan über Stunden seine Veranda mit einem Bandschleifgerät bearbeitet und nicht zu stoppen ist. Da hilft nur: entweder Kopfhörer auf oder Flucht ans Meer bzw. in den Ort, weil es hier in Neuseeland offensichtlich keine Regelungen gibt, die dem Heimwerkerwahn Beschränkungen auferlegen könnten!
Lärmflucht mit der Kunst der Fuge und Glen Gould

Muschelimpression1

Muschelimpression2

Muschelimpression3

Ein verstecktes Café im Garten mit irischer Livemusik zum Kaffee-Latte

Unser Frühstück

Waihi Beach -Blick nach rechts

Waihi Beach, Blick nach links

Mittwoch, 7. März 2012

Rotorua

Auf dem Weg nach Rotorua machten wir einen Zwischenstop im Waimangu Thermal Park.Dieses hydrothermale Gebiet ist einzigartig: Man kann den Anfang der Bodenaktivitäten auf den Tag genau festlegen, den 10.Juni 1886. An diesem Tag erschütterten Explosionen den Krater des Tarawera-Vulkans Die geothermale Flüssigkeit bahnte sich einen Weg an die Oberfläche und seitdem steht dieses Gebiet unter ständiger wissenschaftlicher Beobachtung. In weiteren Ausbrüchen, Anfang des 20.Jahrhunderts entstanden neue Krater und Seen, andere Sehenswürdigkeiten, wie die pinkfarbenen Silikat - Terrassen wurden zerstört.
Konrad und ich wanderten ca. 2 Stunden lang durch dieses interessant - brodelige Terrain.

Blick auf den Bratpfannensee 
Brodelndes Farbenspiel

Kathedralenfels

Silikatspiele

 Nun bleiben wir noch bis morgen auf dem Campingplatz in Rotorua, der Himmel hat sich wieder bedeckt, aber es ist warm. Wir haben das Städtchen zu Fuß erkundet, badende Schwäne, Kriegs-Wekas, englische Parkanlagen und sportbegeisterte Kinder beobachten können....

...Schwänzchen in die Höh'...